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26 juin 2013 3 26 /06 /juin /2013 19:50

La sylvothérapie : de l’intérêt d’embrasser des arbres

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C'est un constat. La force de la nature dompte les hommes et les femmes et aussi les enfants. Le contact direct à un arbre permet de mieux de sentir. De nombreuses personnes ont besoin de ce contact. Quand l'arbre dompte, l'avocat sert, en l'écrasant, à faire un jus vert idéal à mettre sur sa peau. 

 

Dans un article pour le site toutvert, on apprend l'importance d'embrasser un arbre. "C’est une expérience que nous avons tous faite : se trouver dehors, respirer l’air pur, se sentir bien (ou mieux). Aux beaux jours, les occasions de sortir et de découvrir la campagne ou les parcs des villes nous amènent à réfléchir sur le sens de l’harmonie que l’on peut ressentir avec la nature, sur ce lien entre le sentiment de paix et la couleur verte.

Le contact direct avec les arbres peut également être l’occasion de tester le bien-être que l’on peut en retirer : c’est une réelle thérapie, s’appuyant sur ce postulat et puisant ses racines, c’est le cas de le dire, dans les anciens rites des prêtres celtes qui entraient en ‘empathie’ avec les arbres lors de contacts physiques."

 

 

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25 juin 2013 2 25 /06 /juin /2013 09:31

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Im Zusammenhang mit dem NSU-Prozess gibt es eine Lesweise, nach der diese Neonazi-Gruppe ein Konstrukt der Geheimdienste  sei. Einer ihrer Anhänger ist Jürgen Elsässer, der Chefredakteur des Magazins Compact. Seiner Meinung nach ist der NSU-Prozess ein Theaterstück, an dem mehrere Regisseure aus der deutschen wie aus ausländischen Regierungen beteiligt sind. In seiner Ausgabe von Mai erklärt Compact eine neue Version der Fakten. Beate Zschäpe selbst hätte für den Inlandsgeheimdienst gearbeitet. Jürgen Elsässer erzählt, was er im Fall NSU gefunden hat.





Herr Elsässer, Sie sind der einzige in Deutschland, der etwas anderes über den NSU-Fall schreibt. Was halten Sie von der Entwicklung mit der NSU vor Gericht?

Dieses Verfahren bezieht sich auf zehn Morde, die in Deutschland zwischen dem Jahr 2000 und 2007 begangen wurden. Neun Morde an türkisch- beziehungsweise griechischstämmigen Migranten und einen Mord an einer Polizistin zählen wir. Diese Morde werden drei Leuten aus Zwickau zur Last gelegt, die in der neunziger Jahren in der rechtsradikalen Szene aktiv waren und die Gewaltstraftaten begangen haben. Im Jahre 1998 sind sie untergetaucht. Dass diese drei Leute die Morde begangen haben, wird vom Mainstream allgemein akzeptiert. Dies wird aber von unserer Zeitschrift sehr bezweifelt. Wir haben für unsere Zeitschrift Compact eine Sonderausgabe gemacht. Dort haben wir mit Hilfe von Informationen aus den Sicherheitsapparaten festgestellt, dass es eher so aussieht, als sei dieses Trio höchstens bei einem Teil der Morde involviert gewesen. Die Morde gehen aber insgesamt auf das Konto eines internationalen Geheimdienstnetzwerkes, wo deutsche, türkische und auch US-amerikanische Sicherheitsdienste mit involviert sind.



Türkische auch?

Türkische auch, genau! Wir haben Hinweise auf einen türkischen Tatbeteiligten oder sogar auf zwei. Bei dem Mord an der Polizistin im Jahre 2007 gibt es ein Überwachungsprotokoll des amerikanischen Militär-Geheimdienstes DIA. Ein so genannter Mevlut Kahr war bei dieser Schießerei dabei. Mevlut Kahr ist ein Doppelagent gewesen, der bei dem türkischen Geheimdienst MIT seit 2001 tätig ist und auch von der CIA angeworben worden ist. Er ist eine wichtige Figur, weil er schon im Jahre 2006 und 2007 Waffen für eine islamische Terrorgruppe in Deutschland besorgt hatte.

Wie sind Sie zu den Informationen gekommen?

Wie haben ein Angebot eines Autoren erhalten, der anonym bleiben muss, der Kontakt zu den Ermittlungsbehörden und zu den Polizeibehörden hat. Über Mevlut Kahr hatte ich schon im Jahre 2006 und 2007 recherchiert.

Ist das also ein Komplott?

Im Augenblick ist so viel klar, dass die angebliche Theorie, die dem NSU-Prozess zu Grunde liegt, nicht stimmen kann. Es kann nicht sein, dass nur drei wenig intelligente jugendliche Nazis eine solche Mordserie begangen haben können und sich zehn Jahre im Untergrund versteckt haben, ohne dass man sie gefunden hat. Das kann nicht sein! Sie haben unter falschen Namen gelebt, aber sie haben ihr Aussehen nicht verändert und ganz normal in Chemnitz und in Zwickau gelebt. Sie hatten Kontakte zu den Nachbarn. Sie sind ins Restaurant gegangen. Man hätte sie finden können, weil es mehrere Jahre lang eine Fahndung nach ihnen gab. Deswegen ist klar, dass diese Leute Schutz von Geheimdiensten hatten.



Was bemerken Sie zu dem Prozess?

Es wird immer deutlicher, wie viele Agenten in Deutschland als V-Leute im Umfeld dieses Trios waren. Es gibt auch den Verdacht, dass die einzige Überlebende dieses Trios, Beate Zschäpe selbst, für den Inlandsgeheimdienst gearbeitet hat. Die Arbeit des Geheimdienstes wird auch in den Medien gesehen. Das Problem ist, dass nur der deutsche Geheimdienst betrachtet wird.



Können Sie uns mehr darüber berichten?

In unserer neuen Ausgabe von Compact werden Sie alle Informationen lesen können. Der ehemalige Verfassungsschutz-Chef von Thüringen, Helmut Roewer, hat uns ein Interview gegeben und zweifelt an der amtlichen Theorie zu den NSU-Morden. Er sagt: „Das ist ja bisher nicht nachgewiesen, durch gar nichts eigentlich.“ Im Weiteren begründet er, warum nicht sein Amt, sondern die Polizei das Untertauchen von Zschäpe, Mundlos und Böhnhardt zu verantworten hat.



 

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25 juin 2013 2 25 /06 /juin /2013 09:20

 

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Kurz vor der Rede von Barack Obama am Pariser Platz hat Gregor Gysi seine Meinung mit dem Journalisten von Phoenix über die amerikanische Politik in Syrien, über Demokratie und über die Weltwirtschaftsordnung gegeben. Wenn Gregor Gysi bewundert, dass ein schwarzer Präsident in Amerika an der Macht ist, kritisiert er die Position der Weltwirtschaft, die eingeführten Kriege und geht hart mit den politischen Entscheidungen der amerikanischen Präsidenten.

 

 

 

 

 

 

 

Guantanamo. «Es ist ein Weltwunderbar, dass ein schwarzer Prädisent es geschafft hat. Das hat kulturell die Vereignigten Staat verändert.» Gregor Gysi wird aber den politischen Kurs der Politik von den USA schnell kritisieren. «Dass die USA aus dem Irakkrieg ausgestiegen ist, finde ich richtig. Den Ausstieg aus dem Afghanistan finde ich auch richtig. Was die USA bei Syrien macht, finde ich falsch, weil wir die zum Waffenstillstand zwingen müssen». Laut Gregor Gysi ist es logisch, dass der Krieg kein Ende nimmt, weil Syrien immer Waffen bekommt. Wenn Angela Merkel immer gegenüber Barack Obama es betont hat, dass Deutschland keine Waffen an die Rebellen liefern wird, findet Gregor Gysi es falsch, dass die USA und die anderen es tun. «Wir müssen den Druck erhöhen», sagt der Rechtsanwalt und nutzt als Beispiel Guantanamo, um anzudeuten, dass die USA nicht eine klare Position zu dem Thema Gewalt haben. «Guantanamo hat Barack Obama immer schliessen wollen. Das ist rechtlich völlig diskutabel, was dort geschieht ist. Es besteht immer noch. Ich hoffe, dass Barack Obama dabei sein Versprechen einlöst».

Die moralische Positionen bei den USA scheinen nicht zu stimmen, wenn man Guantanamo und das Thema bei den Drohnen einsieht.

 

 

 

 

Terrorismus und Armut. Der Journalist von Phoenix fragte Gregor Gysi: «Was würde die Welt denn machen, wenn die USA sich nicht gegen den Terror hinstellen würden?». Gregor antwortete gelassen. «Das Problem ist zu wissen, ob wir den Terror wirksam bekämpfen oder ob es umgekehrt ist. Da gibt Gregor Gysi Beispiele: «Unter George W.Bush wurde der Krieg in Afghanistan begonnen. Die Leidenschaft zum Terror hat nicht abgenommen. Wenn wir Kriege führen, gibt es Verletzten, Zerstörungen und dann ensteht Hass. Dieser Hass nutzen die Terroristen aus, um neue Terroristen zu rekrutieren. Ich glaube, wir brauchen eine Herangehensweise gerade von der Weltmacht. Wir brauchen eine andere Weltwirtschaftsordnung». Gregor Gysi zeigt die Weltwirtschaft an, die dazu es führt, dass die Terroristen so viele Leute durch die Armut rekrutieren können. «Jährlich sterben auf der Welt 70 Millionen Menschen. Davon 18 Millionen an Hunger. Menschen verhungern, obwohl wir weltweit eine Landschaft haben, die zweimal die Menschheit ernähren könnte. Keine kann es mir erklären, warum wir nicht in der Lage dieses Problem zu lösen sind».

 

 

 

 

Russland und Syrien. Zu der Position von Russland mit Syrien findet Gregor Gysi, dass man Syrien nicht mit Waffen beliefern sollte. « Wir sollen eine andere Lösung finden. Russland liefert nur Abwehraraketen. Israel befürchtet nur die Lufthoheit in Nahen Osten zu verlieren. Im Moment haben die Israelis die Lufthoheit. Das Problem ist, dass die Russen ein Friedenskonferenz vorgeschlagen haben. Die USA haben sich darauf eingelassen. Jetzt würde ich den Druck auf Russland erhöhen, damit keine Waffen an Assad geliefert wird». Sagend, dass er wirlkich keinen Anhänger von Assad ist, unterstreichet Gregor Gysi, dass die Politik den Fehler gemacht hat, Waffen an Syrien zu liefern. «Von anfang an hätte der Westen keine Waffen geliefert, wäre der Krieg schon zu Ende». Nach seiner Beobachtung sind bei den Rebellen demokratische Kräfte und auch die Islamisten. Heftig kritisiert Gregor Gysi die Erklärung der Franzosen und der Briten, wenn sie darauf achten wollen, wer die Waffen kriegt. «Darauf kann man nicht achten. Deutschland ist der dritte größte Waffenexporteur der Welt. In Lybienkrieg haben wir auf beiden Seiten deutsche Waffen gesehen. Wir brauchen eine andere Logik », erklärt die Figur der Linken. Am Ende seiner Erklärung zu der Welt sagt Gregor Gysi: «Beide, Angela Merkel und Barack Obama, kommen aus der Minderheit. Sie ist ostdeutsch, er ist schwarz. Vielleicht verstehen Sie sich gar nicht so schlecht,weil sie es wissen, dass es schwieriger Weg ist, an die Macht zu kommen».

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25 juin 2013 2 25 /06 /juin /2013 08:52

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Die Gesellschaft geht nicht nur in die Richtung Sex sondern in die Richtung Sadomasochismus. Neue Kostüme, nackte Haut mit Sexspielen werden gezeigt. Wenn ständig über Krise gesprochen wird, kennt diese Branche keine schlechte Stimmung. Im Interview spricht der Gründer und Leiter des SM-Circus, der auch im Vorstand des größten deutschen SM-Lobby-Verbandes (BVSM) aktiv war. Thomas Ritz, der in seiner Show mit der Bullenpeitsche und kostümiert als Dompteur zu sehen ist, beantwortet als Experte unsere Fragen nach dem Sinn und nach der Tradition des Sadomasochismus und über seinen Petgirls-Zirkus. Treffen mit einem Frauendompteur.





Seit 2005 führen Sie den SM-Circus. Wieviel Petgirls haben Sie in dieser Zeit gezähmt?

Auf jeden Fall mehr, als auf unserer Web-Seite zu finden.





Ist es lustiger mit Frauen zu spielen als mit Tieren?



Also mit Zoophilie habe ich keine Erfahrung. Petplay dagegen ist ein Rollenspiel, bei dem Menschen mit Menschen eine Form von Spass ausleben. Der Reiz liegt darin, gewisse Aspekte eines tierischen Verhaltens als Bereicherung zu übernehmen.



Haben Sie es mal mit Tigern ausprobiert?



Nicht so konkret. Wobei Katzen bei Frauen eine beliebte Rolle sind. Aber Tiger haben natürlich noch viel mehr Aspekte. Gefährlich Pranken, riesige Reizzähne...



War es immer Ihr Traum Dompteur zu werden?

Zum ersten Mal war ich Dompteur bei einer Kindergarten-Aufführung. Das Thema hat mich wohl irgendwie nicht mehr losgelassen.





Wie sind Sie Frauendompteur geworden?

Gegen die Reduzierung auf «Frauendompteur» muss ich protestieren. Einer Bullwhip ist es egal, ob sie auf weibliche oder männliche Haut prasselt. Wichtig ist, dass sie richtig trifft. Ansonsten hat es mich halt einfach gereizt, also habe ich es gemacht. Wobei meine Frau sich ebenfalls für Petplay begeistert. Der Zirkus ist unser gemeinsames Projekt, auch wenn nur ich auf der Bühne stehe.



Wie rekrutieren Sie die Petgirls?

Nunja, manche fangen wir in freier Wildbahn, manche bekommen wir von befreundeten Zoos geliefert und manche laufen uns einfach so zu.



Was suchen diese Frauen in Ihrem Petgirls-Zirkus?

Da müssen sie schon meine Pets direkt fragen. Ob die aber in menschliche Sprache anworten wollen?



Seit wann sind Sie im Bereich des SM involviert?

Soweit es den Bereich der organisierten SM-Szene betrifft, seit etwa 12 Jahren.



Was bringt oder was suchen die Menschen im Sadomasochismus?

Befriedigung, vermutlich.



Wieviel Besucher bekommen Sie pro Monat?

Nunja, das ist ein Betriebsgeheimnis. Aber die meisten unserer Web-Seiten sind im Bereich SM angelegt. Das sind immer etwas um die 120.000 Besucher.





Leute aus welchen Berufsgruppen sind Ihre besten Kunden?

Keine Ahnung. Glücklicherweise muss ja noch niemand einen Lebenslauf abgeben, bevor er sich eine unserer Shows ansehen darf.



Wer Ihre Show sieht, denkt an Sklavereimethoden und an Folter. Wo ist die Grenze?

Wer anderen Menschen schadet, der macht etwas falsch! Viele neigen aber dazu, Masochisten fälschlicherweise zu Opfern zu stempeln. Wissen sie eigentlich, wieviel Endorphine bei eine Geburt freigesetzt werden? Und behaupte jetzt bitte keiner, so eine Niederkunft sei schmerzfrei! Niemand liebt Schmerzen um des Schmerz willens. Manches Glück läßt sich aber nur unter Schmerzen erlangen.



Der Sadomasochismus steht als Diagnose im ICD 10. Fürchten Sie nicht, eines Tages eingesperrt zu werden?

Der ICD ist eine Liste mit Diagnoseschlüsseln, kein Strafgesetzbuch. Problematischer finde ich seine diskriminierende Wirkung. Homosexualität war ebenfalls lange als «Störung der Sexualpräferenz» klassifiziert. Heute können gleichgeschlechtliche Paare in vielen Ländern heiraten und sogar Kinder adoptieren.



Was treibt einen Menschen zum Sadomasochismus und welche Suche liegt drin?

Hach, eine befriedigende Antwort würde hier den Rahmen sprengen. Die einen sagen, es ist eine angebohrene Veranlagung. Andere sagen, es ist ein Resultat der Lebensumstände. Die Wahrheit liegt wohl wieder einmal irgendwo dazwischen.



Was fasziniert Menschen am Sadomasochismus?

Das ist so vielfältig wie die Menschen selbst.



Was halten Sie von den Menschen, die keine Sadomasospiele treiben? Sind das normale Menschen?

Also falls es wirklich solche Menschen geben sollte, werden die wohl an anderen Praktiken ihren Spass haben. Das ist doch normal.



Wie steht es um die freie Gesellschaft, wenn Sadomasoschismus im ICD 10 steht?

Viel schlimmer finde ich, wenn Leute im Namen des Jugendschutzes gesetzliche Verbote verabschieden, welche sogar öffentliches Reden über sexuelle Orientierungen unter Strafe stellen. Was da gerade in Russland passiert, betrachte ich wirklich mit Sorge. Und auch in Deutschland nehmen Repressionen staatlicher Stellen gegen die Darstellung einer sadomasochistischen Lebensweise zu. Das alles bereitet mir mehr Sorge als ein Handbuch für Ärzte.



Wie entwickelt sich SM in Deutschland?

SM ist längst in der gesellschaftlichen Wirklichkeit angekommen. Eine wirkliche Trennung zwischen «Stinos» und uns gibt es kaum noch. Eher beobachte ich eine Zunahme der Prüderie.





Entspricht Ihre Show dem sexuellen Empfinden von Frauen? Oder entspringt es vielmehr der männlichen Phantasiewelt?

Ich halte es für aussichtslos, eine typisch weibliche oder männliche Phantasiewelt zu definieren.



Was sagen die Frauen zu Ihrem Petgirls-Zirkus?

Die einen meinen so, andere so.



Kommt die SM-Tradition in Deutschland aus dem französischen Buch Die Geschichte der O‘, da Sie am Finger einen O-Ring tragen?

Der O-Ring hat sich ausgehend von diesem Buch als Erkennungszeichen eingebürgert. Trotzdem hat Sadomasochismus seine Wurzeln ganz sicher nicht in irgendwelchen Büchern. Und wenn, dann schon viel älteren. Speziell Petplay wird schon in antiken Schriften beschrieben.



In der Zeitung Express aus Köln erscheinen Sie 2011 als Lobbyist der BVSM. Beeinflusst die BVSM die Politik im Bundestag? Erzählen Sie uns!

Die BVSM hatte in jüngster Zeit leider einige Probleme. Insofern bin ich nicht mehr für den Verband aktiv, aber weiterhin Mitglied. Was alle Organisationen in diesem Bereich gemeinsam haben, ist eine vergleichsweise dünne Finanzdecke. Lobby-Arbeit kann also nicht über die klassichen Wege funktionieren. In die Details möchte ich da aber nicht gehen.

Welche Projekte haben Sie noch vor?


Ich denke, die Organisation der Verbandsarbeit von SexPositiv kann etwa Unterstützung gebrauchen.

 

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23 juin 2013 7 23 /06 /juin /2013 17:39

Gunther von Hagens (68), Gründer der Firma Plastinarium, recycelt Alte aber auch jüngere Leute, wenn diese sterben. Hinter dem Vorwand, dass hier Kunst im Dienst der Wissenschaft gemacht wird, hat die mächtige Firma den Auftrag, die Deutschen zu entsorgen. Von den aktuellen 850.000 Toten pro Jahr in Deutschland wird diese Zahl bis 2050 auf eine Million jährlich steigen.

Die Deutschen, die Geld sparen wollen oder müssen, finden hirin eine ideale Lösung. Der Staat hat mit der Genehmigung dieser Fabrik auch eine Lösung der Problematik des Todes gefunden und reibt sich de Hände. Tendenz steigend bietet die Plastination- Firma ein neues Geschäftsmodell und wird noch weiter unter dem Deckmantel der Wissenschaft expandieren.

Seife und Beautycrème

Die Medien haben die Verarbeitung der Leichen als Kunstobjekt immer als etwas gruseliges betrachtet. Nie wird es danach gefragt, was aus den Litern Fett geworden ist, die beim Plastinationsverfahren enstehen. Hunderte Leichen werden auf dem Gelände gelagert. Nicht weit liegt eine kleine Kapelle mit einer plastinierten Leiche ohne Haut an einem Holzkreuz mit Genitalien in der Luft. Noch zu Lebzeiten des „Spiegel“-Gründers Rudolf Augstein wurden Berichte über das Geschäft mit Gehirnen aus den Kellern der Krankenhäuser in Deutschland veröffentlicht. Mitarbeiter verkauften schon damals das Produkt an die Pharmaindustrie. Die Fabrik des Plastinators von Hagens verwendet alles, was in Verstorbenen zu gebrauchen ist. Bei etwa 70.000 Euro ist eine plastinierte Leiche ein gutes Geschäft. Wohin gehen also die Liter von Fett? Werden die bei der Herstellung von Seife oder von Beautycrème verwendet? Da die Fabrik keine Antwort auf die Frage hat, kann man es sich denken.

Politiker kümmern sich nicht

Die Industrie, wo Kunst aus Leichen gemacht wird, ist nie ein Thema für deutsche Politiker gewesen, auch wenn französische Abgeordnete der Assemblée nationale zum 50. Geburtstag des Elysée-Vertrags von der Ähnlichkeit der Grundwerte von Frankreich und Deutschland schwärmten. Weder Ethikrat- Mitglieder, noch der heutige Präsident des Europäischen Parlaments Martin Schulz, SPD, der jahrelang zuständig für Menschenrechte war, macht sich Sorgen um diese Entwicklung. „Diese Fabrik ist ganz legal. Die Menschen, die nach ihrem Tod dahin gehen wollen, haben vorher einen Vertrag unterschrieben“, sagte eines Tages Angelica Schwall-Düren, parlamentarische Geschäftsführerin der SPD-Bundestagsfraktion (nov. 98 bis Okt. 2002), Stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion für EU-Angelegenheiten (2002 bis 2010), und seit dem 15. Juli 2010 Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien und Bevollmächtigte des Landes Nordrhein-Westfalen beim Bund. Dies ist wohl ein Beweis dafür, dass das Interesse des Volkes nicht wirklich bei Politikern liegt. Dieses Recycling von alten Menschen verrät die steigende Armut unter den Rentnern und der Gesellschaft insgesamt. Dazu wird eine radikale Änderung der „Vermarktung“ des Todes angenommen. Die Fabrik hat sich normalisiert und etabliert.

Gründe

Deutsche Rentner büßten seit Anfang 2000 etwa ein Fünftel an Kaufkraft ein. Linksparteichef Bernd Riexinger verlangte im September 2012 eine Korrektur des Rentenrechts, weil der Anteil der Rentner, deren Atlersbezüge unter dem Niveau der Grundsicherung liegen, ist im vergangenen Jahrzehnt drastisch gestiegen. Mit der Krise verarmen die Bürger und sich immer seltener eine Bestattung, die zwischen 5.000 und 6.000 Euro kostet, vergüten. Seitdem die gesetzlichen Krankenkassen kein Sterbegeld mehr zahlen, übernimmt immer häufiger das Sozialamt die Kosten für das Begräbnis, weil Familienmitglieder des Verstorbenen nicht genügend Geld für eine Bestattung haben.

Da oft eine Bestattungsfirma mehr als zehn Monate warten muss, bis sie ans Geld kommt, lehnt sie die Armen ab. In Berlin kann mittlerweile jeder Zehnte schon keine Bestattung bezahlen. Das Einzige, was bleibt, ist die Plastination. Oft sagen die Rentner, man solle doch der Wissenschaft helfen. Nach Gesprächen mit ihnen erfährt man, dass ihnen einfach das Geld fehlt. Oft hat die Familie hat zu wenig Geld, oft sind die Angehörigen arbeitslos. Deswegen ist es oft die Familie, die den Senioren empfiehlt, den Vertrag für die Plastination zu unterschreiben, weil es kostenlos ist. Seit 2006 war das Bodymobil mehr als 500 Mal im Dienst unterwegs. Ein Dienst, der auch nichts kostet. 

Treffen

 2009 war ich in Prieros, im Bundesland Brandenburg, 40 Kilometer südlich von Berlin. Es ist ein Dorf, das mitten in einer idyllischen Landschaft liegt. Im Dorf unterhielt ich mich mit R. Wessel, der sineryeit bei der Stasi tätig war, und fragte ihn beiläufig, was er von der Plastination halte. Der Mann antwortete, dass die Rentnerin Frau A. Hensel im Dorf den Vertrag über Plastination unterschrieben hatte. Ich ging zu der Frau.

„Man muss doch der Wissenschaft helfen“, war ihre erste Erklärung. Da wir uns länger unterhielten, lud mich die Rentnerin in ihr Haus ein. Am Eingangstor stand sie und sagte, dass das Dach ihres Hauses alt sei und dass sie kein Geld für die Renovierung habe. In ihrer Wohnstube zog sie Fotoalben heraus. Wir begannen mit dem Zweiten Weltkrieg. Da war sie noch Kind. Dann sah ich Bilder aus der DDR-Zeit. Da war zusammen mit ihrem Mann an der See in Prieros, mit Freunden lachend am Tisch, im Urlaub am Meer in der Sommerzeit ganz oben an der Grenze zu Polen.

 Er war Ingenieur. Sie arbeitete in einer Kita und liebte die Arbeit mit Kindern. Die Bilder, die sie mir zeigten, dokumentierten ein glückliches und schönes Paar. „Wir hatten damals viele Hoffnung in eine bessere Zukunft vor uns“. Dann kam die Wende und ihr Mann verlor seine Stelle. Er wurde krank und alt. Da ihr Mann Frührentner war, wurde das Geld knapp, besonders als der Euro kam. Da die beiden Rentner das Geld für das tägliche Leben brauchten, entschieden sie sich einen Vertrag mit der Plastination abzuschliessen. Ihr Mann starb drei Jahre vor unserem Treffen. Seine Leiche wurde aus dem Krankenhaus von Königs Wusterhausen abtransportiert. Sie war nicht dabei, als ihr Man ging. Die alte Dame weiss nicht, wohin ihr Mann hingeahren wurde. „Ich glaube, dass sie ihn nach Heidelberg eingeliefert haben“, sagte sie.

Bis heute weiss sie nicht, was mit ihrem Mann passiert ist und wo er sich befindet. Es gibt nicht einmal ein grab, eine Gedenkstelle. „Mein Mann und ich haben die Ausstellung besucht. So hatten wir die Idee. In dieser Gesellschaft glaube ich nicht mehr an etwas. Die Menschen haben keinen Wert mehr heute. Die Ärzte kümmern sich nicht um die Menschen. Die wollen Kohle machen. Schon mit der Wende haben wir alles verloren. Meine Kinder finden auch, dass der Vertrag eine gute Idee sei, weil sie nichts zu bezahlen haben“, sagte mir die alte Dame. Diese Frau traf ich per Zufall in einem Dorf. Wieviele solche Frauen gibt es? Warum tun die Politiker nichts für diese Leute? Wieso nimmt die Gesellschaft es so einfach hin, dass man Menschen recyclen darf?

 Zahl der Körperspender

Zahlen ergeben, dass die Plastination überall in Deutschland zum Bestattungsersatz wurde. Laut der Fabrik sind die Zahlen der Körperspender so verteilt: 1989 in Nordrhein-Westfalen, 1446 in Baden-Württemberg, 1088 in Bayern, 1045 in Sachsen, 976 in Brandenburg, 838 in Berlin, 833 in Niedersachsen, 801 in Hessen, 781 in Rheinland-Pfalz, 437 in Thüringen, 300 in Sachsen-Anhalt, 200 in Schleswig-Holstein, 144 in Hamburg, 142 in Mecklenburg-Vorpommern, 93 in Saarland und 90 in Bremen. Mit der Krise entscheiden sich immer mehr Menschen dafür. Die Armut trägt die Verantwortung für diese Tendenz. Auf Grund der Wirtschaftslage werden die Plastinations-Fabriken immer neue Gewinne schlagen.

Es fragt sich nur: Kann eine Gesellschaft, die seine Alten wie Recyclingprodukt betrachtet, ihre Kinder und Familien mit Würde betrachten? In einem Land, das sich mehr Kinderfreundlichkeit und mehr Familienfreude wünscht, erlebt die Politik eine Kapitulation.

 

 
Weiterlesen: http://german.ruvr.ru/2013_01_25/Deutschland-recycelt-seine-Alten-die-kein-Geld-haben/

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23 juin 2013 7 23 /06 /juin /2013 17:37

Welche Rolle haben die Medien hier? Sie unterstützen die Politik. Gender Mainstreaming, also die Auflösung der Geschlechter, wird seit Jahren Schritt für Schritt umgesetzt, auch in den Medien. Alles wird positiv beschrieben, Kritik ist nicht zugelassen.

Welche Rolle haben die Medien hier?

Sie unterstützen die Politik. Gender Mainstreaming, also die Auflösung der Geschlechter, wird seit Jahren Schritt für Schritt umgesetzt, auch in den Medien. Alles wird positiv beschrieben, Kritik ist nicht zugelassen. Doch kaum jemand der Journalisten oder Politiker beschreibt das Ziel: Dass die Gesellschaft lernen soll, dass der Mensch bei seiner Geburt geschlechtsneutral ist. Der helle Wahnsinn! Und dass jeder Mensch jederzeit und immer wieder sein Geschlecht ändern können soll: Männlich, weiblich, bisexuell, homosexuell, transsexuell usw. Schon in Kindergärten gibt es Gender-Programme gegen die »stereotypische Einteilung in Jungen und Mädchen«, wo die kleinen Mädchen Hosen tragen und mit Autos und Pistolen spielen sollen, während die Jungs Prinzessinnenkleider anhaben und mit Kosmetikkörben spielen. In Schulen gibt es Gender-Unterricht, in Unis und Hochschulen ebenso. Die Bevölkerung merkt immer noch nichts von diesem größten Umerziehungsprogramm der Menschheitsgeschichte, durch Manipulation und Propaganda werden die Programme weitgehend unauffällig eingeführt und umgesetzt. Begriffe wie Gleichstellung und Frauenquote resultieren daraus. Wenn man immer wiederholt, wie wichtig das sein soll, glaubt es am Ende auch der letzte Bürger. Früher gab es zum Beispiel den Begriff »frühkindliche Bindung«, also die notwendige Bindung zwischen Mutter (oder Vater) und Kind. Dieser Begriff wurde durch propagandistische Veränderung eines einzigen Buchstabens zur »frühkindlichen Bildung« umfunktioniert, womit die Krippen gemeint sind, in denen sich Fachkräfte um unsere Kinder kümmern, weil die Mütter angeblich nicht dazu in der Lage sind. Eine Frechheit! Die Fremdbetreuung von Säuglingen wurde in den neunziger Jahren von Renate Schmidt, SPD-Familienministerin, eingeführt. Doch als Ursula von der Leyen (CDU) 2005 Familienministerin wurde, hat sie dieses Familien-Zersetzungsprogramm von der SPD eins zu eins übernommen.

Sie reden von hellem Wahnsinn. In welcher Zeit befinden wir uns?

Wir befinden uns offensichtlich in jenem Zyklus, der in der Bibel als das Jüngste Gericht bezeichnet wird. Paulus schrieb über diese Zeit: »Und Gott wird eine große Blindheit über die Menschheit kommen lassen und sie werden alle Lügen des Satans glauben«. Es ist klar, dass der Teufel sich über die generalstabsmäßige Mutter-Kind-Trennung die Hände reiben wird. Die fatalen gesellschaftlichen Folgen von Bindungslosigkeit, fehlender Verantwortung und Rücksichtnahme, von Gefühlskälte und Interessenlosigkeit liegen bereits mehr als deutlich auf der Hand.

Eine Verschwörungstheorie?

Verschwörungstheorie? Was wird heute nicht alles als Verschwörungstheorie bezeichnet. Schon wenn die Menschen gewisse politische Aussagen kritisch prüfen, wie zum Beispiel die derzeitige Euro-Vernichtungspolitik, die hier als Euro-Rettungspolitik bezeichnet wird, gelten sie schon als Verschwörungstheoretiker. Doch es steht im Alten Testament, Jesaja 8, unter anderem über diese sogenannte Endzeit geschrieben: »Ihr sollt nicht alles Verschwörung nennen, was dieses Volk Verschwörung nennt; und fürchtet nicht ihre Furcht und erschrecket nicht davor«.

Man braucht heute Mut und viel Kraft, um bei seiner Meinung zu bleiben. Der Begriff Verschwörungstheorie ist mittlerweile genau solch ein K.O-Instrument wie auch die Nazi Keule geworden. Menschen kann man bei uns schnell diskreditieren, wenn man sie als Nazi, als Vergewaltiger oder als Verschwörungstheoretiker abstempelt.

Schauen Sie sich heute die Nachrichten an?

Wir haben alle Tageszeitungen abbestellt und hören nur noch zufällig im Radio Nachrichten, schauen manchmal im Fernsehen, wenn es um relevante brisante Themen geht, wie die Mainstream-Medien das jetzt wohl darstellen? Die meisten Informationen hole ich mir aus dem Internet. Dort gibt es immer mehr unabhängige internationale Portale, einige mutige Journalisten im In- und Ausland kenne ich persönlich. Und immer mehr Menschen werden wach. Die großen Zeitungen verlieren hier dramatisch an Auflage, gerade wurden wieder mehrere bekannte Traditionszeitungen eingestellt. Und das Thema ist noch nicht zu Ende, es wird schon in absehbarer Zeit eine drastische Situation für alle Zeitungsverlage erwartet.

Schreiben Sie an einem neuen Buch?

Derzeit arbeite ich an keinem Buch, halte auch keine Vorträge und verfasse keine Artikel. Ich bin gemütlich zu Hause und kümmere mich um meine Familie. Jetzt beginnt die Weihnachtsbäckerei, es gibt im Heim viel zu tun, alles wird geschmückt. Die Tage sind so kurz geworden. Viele Tiere sind im Winterschlaf, auch ich trete ein wenig kürzer. Im neuen Jahr wird dann sortiert, was alles ansteht.

Gibt es Pressefreiheit in Deutschland?

An dieser Stelle möchte ich gerne auf den Politik-und Wirtschaftsjournalisten Harald Schumann verweisen, derzeit beim Berliner Tagesspiegel tätig. Seinen Worten ist im Prinzip nichts hinzuzufügen. Der Journalist übte im November 2010 in einem Interview scharfe Kritik an der viel gepriesenen Pressefreiheit deutscher Medien. Der Autor betonte, wenn Journalisten heutzutage einen Bericht hervorragend recherchiert und geschrieben hätten, sei es noch lange nicht so, dass das dann automatisch auch so im Blatt erscheine. Vielmehr würden die Berichte sehr häufig zurechtgebogen, wenn der Inhalt den jeweiligen Gesinnungen, Absichten und Interessen ihrer Vorgesetzten nicht entspreche. Der langjährige Spiegelredakteur betonte, die Kollegen dürften sehr häufig nicht die Wahrheit schreiben. Das habe er selbst viele Jahre am eigenen Leibe beim Spiegel erlebt und wisse es auch aus anderen Redaktionen. Die Wahrheit werde oft verbogen, weil Chefs und Verleger ihre eigene Weltsicht widergespiegelt sehen wollen. Er vermisse die innere Pressefreiheit, so der Wirtschaftsjournalist.

Wer sich vorzustellen versucht, was das im Einzelnen bedeutet, der ahnt, wie viel in der öffentlichen Berichterstattung im Argen liegen muss. Und der versteht auch, warum das Vertrauen der Bürger in die Medien ebenso dramatisch gesunken ist wie in die Glaubwürdigkeit der regierenden Politikerelite.

Kommt es zu einem Knall?

Wenn Sie einen Druckkessel haben, und wenn Sie den Deckel immer kräftiger auf den Kessel pressen müssen, weil der Druck immer stärker wird, so sammelt sich darunter viel Energie an, so dass der Deckel eines Tages doch wegfliegt. Ich will nicht das Wort Revolution in den Mund nehmen, dazu sind hierzulande viele Menschen noch viel zu satt und zufrieden. Aber unter diesem Deckel werden derzeit eine Menge von gewaltigen Problemen krampfhaft zurückgehalten. Ob es die familienpolitischen Maßnahmen sind, ob es die Europolitik betrifft, mit der zunehmend mehr Menschen nicht einverstanden sind, ob es die sogenannte Integrationspolitik anbelangt oder unsere neue Energiepolitik, die uns Bürger jetzt teuer zu stehen kommt, oder ob es um die fehlenden Werte geht, die schlicht nicht mehr vermittelt werden: So wie die Weichen gestellt sind, kommt der große Knall. Oder es kann uns nur noch ein Wunder retten.

Kann nur Gott uns noch retten?

 Es ist bei uns aus der Mode gekommen, über Gott zu sprechen. Ehemalige Kollegen haben mir neulich gesagt, dass ich wieder in die Medien zurückkehren könnte, wenn ich nicht immer öffentlich über unseren Schöpfer sprechen würde. So weit ist es offenbar leider gekommen. Es fehlt uns Menschen die Verbindung nach oben. Und damit fehlt uns vor allem die Liebe. Ich meine die Nächstenliebe und nicht die Liebe alleine in dieser inzwischen völlig überzogenen körperlichen Form. In unserem ehemaligen Land der Dichter und Denker finden wir heute kaum noch Kunst, die durch Höheres, durch Spiritualität beeinflusst wird. Russische Künstler, wie zum Beispiel der Maler Wladimir Wladimirov aus Sibirien, den ich sehr schätze, bewahren noch diese geistige Lebendigkeit, die mit den Schöpfungsgesetzen in Verbindung steht. Es heißt in einigen Prophezeiungen, dass es Russland als erstes sein wird, welches in der Gesamtheit als Volk nach dem Jüngsten Gericht den Schöpfer als seinen höchsten »Chef« erkennen wird. Die ersten Schritte dazu werden offenbar bereits getan, wie anfangs in diesem Interview angesprochen: Geist und Seele der Menschen werden genährt. Ich bin überzeugt davon, dass wir vor einem enormen geistigen Wandel auf der Welt stehen.
Weiterlesen: http://german.ruvr.ru/2012_11_30/Exklusivinterview-mit-Eva-Herman-Zwischen-Zensur-Feminismus-Steinzeit-Putin-und-Gott-TEIL-4/

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23 juin 2013 7 23 /06 /juin /2013 17:36

Hat der Feminismus Deutschland ruiniert? Der Feminismus hat in erster Linie uns Frauen kaputtgemacht. Und damit auch die übrige Gesellschaft. Wir Frauen sollen heute ja immer noch mehr einfordern! Wir sollen sein wie die Männer! Wir sollen zeigen, dass wir alles besser können, dass Frauen gescheiter, geschickter sind als Männer.

Hat der Feminismus Deutschland ruiniert?

Der Feminismus hat in erster Linie uns Frauen kaputtgemacht. Und damit auch die übrige Gesellschaft. Wir Frauen sollen heute ja immer noch mehr einfordern! Wir sollen sein wie die Männer! Wir sollen zeigen, dass wir alles besser können, dass Frauen gescheiter, geschickter sind als Männer. Das ist Feminismus: Kampf, Kampf, Kampf! Es liegt auf der Hand, dass dieses Programm nicht gutgehen kann, denn der Mensch ist grundsätzlich auf Frieden und Harmonie ausgerichtet, sonst kann er langfristig nicht überleben. Und wir Frauen sind natürlich überhaupt nicht wie die Männer. Unsere weiblichen Fähigkeiten, wozu Empathie, Intuition, liebevolle Verantwortung, Rücksichtnahme und vieles mehr gehören, und die für unsere Kinder, für die alten Menschen und natürlich auch für die Männer gleichermaßen wichtig sind, werden mit dem Feminismus zunehmend verdrängt. Ein bekannter Bindungsforscher bezeichnete diese Form der Politik als »lesbokratischen Stalinismus«. Unter dem Strich leidet die gesamte Gesellschaft unter diesem Konzept: Frauen führen tägliche Kampfgefechte gegen die Männer, diese werden immer stiller und ziehen sich zurück, die Kinder ertragen diese unnatürlichen Politikprogramme, die mit Liebe und Nestwärme nichts zu tun haben, ohne sich wehren zu können. Dass wir zunehmende Probleme in Kindergärten und Schulen haben, weil sich die Kinder nicht mehr anpassen wollen und können, wen verwundert es schon? Deswegen: Ja, der Feminismus und alle anderen unterstützenden Parteiprogramme ruinieren unser Land.

Wie krank ist Deutschland? Und welche Ursachen sind für die Destabilisierung Ihres Landes verantwortlich?

Der Verlauf unserer Geschichte spielt natürlich eine entscheidende Rolle. Jeder weiß, wenn ein Patient krank ist - und Deutschland ist ein schwerkranker Patient - dann kann er doch nur genesen, wenn nicht die Schmerzen mit Medikamenten behandelt werden, sondern wenn die Ursache herausgefunden und kuriert wird. In Deutschland weigert man sich aber, über die Ursachen zu sprechen.

Sie haben viel Ärger bekommen, als Sie Tacheles redeten.

Das stimmt. Es war wohl zu gefährlich für die Pläne der Politiker, wenn ich weiter öffentlich über die lebensnotwendige Mutter-Kind-Bindung sprach. So unterstellte man ausgerechnet mir eine Sympathie zu Hitlers Familienpolitik. Doch genau Hitler war es ja, der die Trennung von Mutter und Kind in seiner Familienpolitik begründete. Dieses „Liebesvernichtungsprogramm“ beschrieb ich immer wieder in meinen Büchern, die die Journalisten jedoch offenbar niemals gelesen hatten. Wer in Deutschland einmal als Nazi bezeichnet wird, der kann einpacken. Ich verlor meinen Job, bis heute führe ich Gerichtsprozesse. Im Gericht fragte die Vorsitzende Richterin übrigens einmal einen der Medienfunktionäre, welchen Fehler ich eigentlich wirklich begangen hätte. Der Mann antwortete: »Ja, wieso hat sie denn überhaupt über das Dritte Reich gesprochen? Jeder, der bei den Medien arbeitet, weiß doch, dass man darüber nicht öffentlich sprechen darf«. Tja, das ist unsere bittere Wahrheit. Wie wollen wir diesen Patienten also je wieder gesund kriegen?

Ist die NPD eine Art Fabrik, initiiert von der Politik, um die Patrioten anzusammeln?

Viele Konstruktionen werden weltweit geschaffen, damit Menschen mit einer bestimmten politischen Ausrichtung gesammelt werden können in irgendwelchen Organisationsbecken, die letztlich jedoch nichts bewirken. Sie werden niemals etwas bewirken. Nehmen Sie als Beispiele Occupy Wallstreet, Amnesty International, Wikileaks… Diese Vereine laufen ins Leere oder werden irgendwann gegen die Wand gefahren. Sie werden ins Leben gerufen unter dem Vorwand, dass Gegenströmungen in unserer ja so weltoffenen Gesellschaft selbstverständlich zugelassen werden! Gutwollende Bürger protestieren und demonstrieren hier, sie ahnen nicht, dass es niemals eine Zielerreichung geben wird. So könnte es vielleicht auch mit der NPD sein. Jahrelang wird hier über ein Verbot diskutiert. Und?

Was ist das Problem in Deutschland?

Das Problem in Deutschland ist unter anderem, dass wir so gut wie keine Partei haben, die konservative Werte vertritt. Alles, was politisch auch nur einen Millimeter rechts von ganz links ist, wird schon als ultrarechts bezeichnet. Man läuft bei den natürlichsten Dingen schon Gefahr, als Nazi bezeichnet zu werden, nehmen wir die Familienpolitik, die Heimatliebe oder Volkslieder. Stattdessen werden in den europäischen Ländern, auch in Amerika, derzeit die normalsten Begriffe wie Mutter und Vater abgeschafft. In den USA gibt es diese Begriffe in der Behördensprache nicht mehr, dort heißt es jetzt »Parent 1« und »Parent 2«. Im Europaparlament wurde der Vorschlag eingebracht, die Begriffe Elter1 und Elter2 einzuführen. Schuld daran ist das weltweit eingeführte politische Programm Gender Mainstreaming, mit welchem die geschlechtsspezifischen Eigenschaften von Mann und Frau abgeschafft werden sollen. CDU/ CSU machen nichts, um diese vernichtende Entwicklung zu verhindern!

Seit wann sehen Sie diese Entwicklung bei den Christdemokraten?

Seit Beginn dieses Jahrtausends etwa, seit Angela Merkel Vorsitzende der CDU ist, wird das auch für politisch nicht sonderlich Interessierte ziemlich deutlich. Der ehemalige SPD-Bundeskanzler Gerhard Schröder war Vorreiter dieser Politik, wo die Trennung der Mutter vom Säugling, Emanzipation, Feminismus, massiv ausgeweitet wurden. Die Linken und Grünen sind ohnehin begeisterte Befürworter dieses grässlichen Programms.

  
Weiterlesen: http://german.ruvr.ru/2012_11_28/Exklusivinterview-mit-Eva-Herman-Zwischen-Zensur-Feminismus-Steinzeit-Putin-und-Gott-TEIL-3/

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23 juin 2013 7 23 /06 /juin /2013 17:35

Exklusivinterview mit Eva Herman. TEIL 1 Was haben die Medien über Sie geschrieben? Als ich das Stillbuch 2003 veröffentlichte, schrieben große Tageszeitungen, jetzt sei ich völlig durchgedreht. Es wurde dargestellt, als sei ich in die Steinzeit zurückgefallen.

Exklusivinterview mit Eva Herman. TEIL 1

Was haben die Medien über Sie geschrieben?

Als ich das Stillbuch 2003 veröffentlichte, schrieben große Tageszeitungen, jetzt sei ich völlig durchgedreht. Es wurde dargestellt, als sei ich in die Steinzeit zurückgefallen. Wenn ich meinen prominenten Karrierestatus bei den Medien behalten wollte, musste ich sofort aufhören, über mütterliche Empfindungen zu sprechen und über Bedürfnisse von Kleinkindern, ansonsten lief ich Gefahr, lächerlich gemacht zu werden. Doch das konnte ich nicht mehr, denn nach Recherchen auf Bindungskongressen und zahlreichen Interviews mit Wissenschaftlern wusste ich schon zu viel über das so gewichtige Thema.

Ist es seit der Wende ist es verboten, in Deutschland seine Kinder zu Hause zu behalten?

Noch nicht ganz, aber wir sind auf dem direkten Weg zu einem solchen Verbot. Es werden seit Jahren alle Weichen gestellt. Vor der Wende haben die „Westler“ noch mitleidig nach Ostdeutschland rüber gerufen: «Eure armen Babys werden von Margot Honecker in die Kitas gesteckt und fremdbetreut. Das ist schädlich für Leben und Seele»! Damals ermöglichten wir in Westdeutschland, den Eltern mit ihren Babys gemeinsame Zeit vor allem in den ersten drei Jahren, weil diese Entwicklung den Rest des Lebens prägt. Sogar führende Politiker der Grünen, der Linken, der Roten, hoben damals die natürliche Bindungsnotwendigkeit hervor. Heute sind sie alle zu begeisterten Krippenbefürwortern geworden, obwohl sie damals genau das Gegenteil sagten. Merkwürdig, oder? Heute findet sogar die christliche CDU, dass Kleinkinder in die Kita gehören. Was ist da passiert? Welcher geheimnisvolle Geist ist über unsere Politiker gekommen? Ich frage mich!

Was wollen eigentlich Mütter?

Allen seriösen Umfragen zufolge wollen die meisten Mütter in den ersten Jahren bei ihren Kindern bleiben, wenn sie es sich finanziell leisten könnten. Unsere Gesetze werden seit vielen Jahren dahingehend verändert, dass sich das jedoch kaum jemand leisten kann. Ein Vater, der seine Familie alleine versorgen muss, schafft das nicht mehr. Abgaben und Steuern für Familien sind riesig hoch, während die Vergünstigungen für kinderlose Paare und Singles zunehmen. Es wird immer schwieriger. Die Mütter müssen also auch Geld verdienen. Das Ganze wird verkauft unter den Begriffen Emanzipation und Selbstverwirklichung. Ein großer Teil der berufstätigen Mütter jedoch leidet inzwischen unter Depressionen und Burnout, sie brechen zusammen, sie schaffen dieses Programm einfach nicht.

Ist das ein Programm?

Es handelt sich um ein fast weltweites politisches Programm, das offenbar irgendwann so beschlossen wurde. Wir sind in Deutschland ja nicht die Einzigen, die von diesem gefährlichen Unsinn betroffen sind. Nahezu alle europäischen Länder setzen es um. In Skandinavien wie Schweden, Norwegen, Dänemark, wo die Krippenpolitik schon in den siebziger Jahren begann, fällt die Gesellschaft inzwischen auseinander. Kälte und Bindungslosigkeit haben die Menschen nun für Gegenprogramme alarmiert, um zu retten, was noch zu retten ist. In Frankreich erleben wir derzeit Mütterrevolutionen von Akademikerinnen, die den Quatsch nicht mehr mitmachen wollen. Auch in den USA gibt es massive Gegenströmungen. Trotzdem wollen die Politiker hierzulande nicht zuhören. Es gibt zwei Möglichkeiten: Entweder sie dürfen oder sie können nichts anders. Bei Talkshowbesuchen musste ich immer wieder feststellen, dass einige Politiker anscheinend wirklich überzeugt von der Sache sind, dass sie also glauben, richtig zu entscheiden. «Wenn du vor Dummheit stehst, musst du aufstehen und gehen!», sagte mir meine Mutter. Es ist der Grund, warum ich nicht mehr in deutsche Talkshows gehe. Es führt zu nichts.

Trotzdem braucht Deutschland Kinder. Wie sieht die Problematik der Demografie aus?

 Gewaltig. Wir werden aus sterben, aber das scheint hier niemanden weiter zu stören. Als ich vor einigen Monaten eine TV-Talkshow in Österreich besuchte, lautete das Thema "Politische Korrektheit". Es saßen hochgebildete intellektuelle Gutmenschen und Kulturexperten in der Runde und eine Frau, aus Afrika stammend. Die Rede kam auf die demografische Misere im deutschsprachigen Raum und ich gab meinem tiefen Bedauern Ausdruck, dass unser Land mittel- und langfristig aussterben wird, da kein politisches Programm dieser fatalen Entwicklung etwas entgegensetzt. Die Dame aus Afrika entgegnete darauf, das mache doch nichts, denn schließlich seien sie, ihre Kinder und ihre Landsleute ja jetzt alle da. Und sie würden immer mehr, im Gegensatz zu uns. Ein alternativer Linker, der ihr zur Seite sprang, warf mir in diesem Zuge verärgert vor, die Migranten zu diskriminieren, wenn ich ihnen nicht einmal zutraute, dass sie unser Land ja dann übernehmen und weiterführen könnten. Diese Äußerung machte mich sprachlos. Erst als die Sendung vorüber war, wurden mir die Ausmaße dieser Aussage bewusst: Die Diskriminierung dieses linken Intellektuellen gegenüber seinen eigenen deutschsprachigen Landsleuten war so derartig dreist, dass mir wohl vor Schreck die Luft weggeblieben war. Denn aus dessen Sicht scheint es demnach ja keinen großen Geist zu stören, wenn wir hier alle aussterben. Niemand in der Gesprächsrunde hatte diesen Aussagen übrigens etwa noch Aufmerksamkeit geschenkt, die Worte dieses Mannes verliefen wie die Milch im Kaffee. Wir scheinen uns hier wohl tatsächlich bereits damit abgefunden zu haben, den Löffel bald abzugeben.
Weiterlesen: http://german.ruvr.ru/2012_11_27/Exklusivinterview-mit-Eva-Herman-Zwischen-Zensur-Feminismus-Steinzeit-Putin-und-Gott-TEIL-2/

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23 juin 2013 7 23 /06 /juin /2013 17:34

Warum gewähren Sie STIMME RUSSLANDS ein Interview? Ich mag Ihr Land. Gerade was die Familienpolitik angeht, interessiert mich Russland auch sehr. So ist mir bekannt, dass Familien nicht nur mit Geld gefördert werden, sondern auch mit Sachwerten wie Autos, wenn mehrere Kinder geboren werden.

Warum gewähren Sie STIMME RUSSLANDS ein Interview?

Ich mag Ihr Land. Gerade was die Familienpolitik angeht, interessiert mich Russland auch sehr. So ist mir bekannt, dass Familien nicht nur mit Geld gefördert werden, sondern auch mit Sachwerten wie Autos, wenn mehrere Kinder geboren werden. Es gehört bei Ihnen zum Regierungsprogramm, Familien ein Fundament zu geben, damit sie Kinder bekommen und mit den Kindern vor allem die erste wichtige Zeit gemeinsam verbringen können. Doch ausgerechnet Russland wird in Deutschland häufig verurteilt. Das ist schlechte Propaganda. Dabei könnte sich hier jeder im Internet selbst ein Bild machen, russische Medien lesen wie die Stimme Russlands oder Ria Novosti.

In den russischen Medien entdeckt man viel häufiger den Begriff Heimatliebe. Es freut mich sehr, dass Präsident Putin die Heimatliebe bewusst fördert. Das ist gut für Land und Leute. Wenn jemand in Deutschland den Begriff Heimatliebe benutzt, wird er nicht selten sofort mit einem Nazivorwurf bedacht. Dabei braucht jeder Mensch unbedingt das Recht auf seine Heimat, wo er seine Wurzeln hat. Man sollte stolz auf seine Heimat sein dürfen. In Deutschland ist man dann jedoch gefährdet. In Russland ist es das Gegenteil. Ich will nicht sagen, dass in Russland alles in Ordnung ist, natürlich gibt es da auch Probleme. Aber wenn es um das Wohl der Menschen, vor allem um ihre geistige Gesundheit geht, erscheinen mir die Programme dort viel sinnvoller als hier, im ehemaligen Land der Dichter und Denker, wo alles nur zu funktionieren hat, und wo es schon lange nicht mehr um den Geist geht. Wir werden vor allem vom Materialismus regiert.

Wie haben Sie es fertig gebracht, dass Sie nicht mehr für das deutsche Fernsehen arbeiten?

Fast 20 Jahre arbeitete ich für das Erste Deutsche Fernsehen, für die Hauptnachrichtensendung Tagesschau. Viele Jahre lang war ich der Meinung gewesen, alles richtig zu machen, wenn ich abends um acht Uhr den Menschen die „besten, objektivsten Informationen“ vorlas. Doch dann gab es irgendwann einen Tag, an dem ich stutzig wurde und diese »Wahrheiten« zu hinterfragen begann. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass das wohl ziemlich lang gedauert hat. Die Überzeugung des Richtigen war einfach so groß, weil es schließlich die wichtigste Sendung im Lande war. Und so begann ich die Informationen zu überprüfen und stellte plötzlich fest, dass es durchaus immer eine andere Seite der Medaille gibt. Und während wir hier in Deutschland nach wie vor melden, dass es keine Presse-und Meinungsfreiheit in China, in Russland, in der Ukraine oder in südamerikanischen sozialistischen Ländern gibt, stelle ich zunehmend fest, dass man hierzulande selbst nur selten offen und neutral berichten will. Die politisch korrekte Strömung muss eingehalten werden. Ich lief, zunächst bei den gesellschaftspolitischen Fragen, vor die Wand. Später wurde ich vom Sender entlassen, ich war „zu auffällig“ geworden.

Welches Ereignis brachte Sie noch zum Umdenken?

Ich wurde Mutter. Und stellte fest, dass gewisse Fakten zur Familienpolitik in der Öffentlichkeit völlig anders dargestellt wurden, als sie mit meinen und den Erfahrungen anderer Frauen in Wirklichkeit übereinstimmten. Beispiele: Mein Kind war zur Welt gekommen und ich wollte eigentlich zu Hause bleiben, obwohl ich eine sogenannte Karrierefrau war. Die Presse war begeistert, dass eine Karrierefrau aus der ersten Reihe ein Kind bekam und es wegorganisieren konnte, um schnell wieder zu arbeiten. In den Interviews wurde ich gefragt: Wie schafft man es, Kind und Karriere unter einen Hut zu bringen? Das ist bei uns ja ein ganz wichtiges Thema. Doch klar ist: Eins muss immer darunter leiden, die Karriere oder das Kind. Ich hatte keinen sehnlicheren Wunsch, als bei dem Kind zu bleiben. Ich versuchte, in den Interviews bei der Wahrheit zu bleiben, doch wenn ich sie äußerte, wurde ich verspottet, belächelt. «Sie hat irgendwelche träumerischen Mutterwünsche», sagten die Medien. Bald schrieb ich ein Buch über die Notwendigkeit des Stillens. In den Hauptmedien erntete ich dafür Spott, Kollegen sahen mich schief an. Wer hier sein Kind länger als sechs Monate stillt, muss sich Vorwürfe anhören, das Kind zu verzärteln und zu verderben. Dabei empfiehlt selbst die WHO eine Stillzeit von zwei Jahren. Es ist festzustellen, dass die öffentliche Medienmeinung total von der natürlichen Empfindung einer Mutter abweicht.
Weiterlesen: http://german.ruvr.ru/2012_11_26/Exklusivinterview-mit-Eva-Herman-Zwischen-Zensur-Feminismus-Steinzeit-Putin-und-Gott-TEIL-1/

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23 juin 2013 7 23 /06 /juin /2013 17:33

Die Arbeitsministerin Ursula von der Leyen hat am 6. März den vierten Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung in Berlin vorgestellt. Der Bericht zeigt, dass Deutschland „atypisch“ hinsichtlich der Beschäftigung ist. Teilzeit, Minijob, Zeitarbeit, befristete Beschäftigung gibt es inzwischen mehr.

Merkwürdigerweise präsentiert die Arbeitsministerin jedoch keine richtige Lösung, um gegen die Armut zu kämpfen. Laut ihr habe die Einkommensungleichheit nicht mehr zugenommen und Arbeit mache reich. Arme sind in ihrem Bericht Objekte der Statistik und für ihre Lage selbst verantwortlich. Die Ärztin von der Leyen, die aus einem gutem Haus kommt, trägt Rosabrille und hat keine Angst Ihr Volk zu betrügen.

Journalisten schliefen bei der Bundespressekonferenz und stellten nicht die richtigen Fragen. Laut gegen-hartz.de sei der Bericht verfälscht. Den Standpunkt der der Bundesministerin kann man folgendermaßen zusammenfassen: „Wer nicht in der Schule gearbeitet hat, ist heute arm. Und wer heute nicht arbeitet, ist auch arm. Schuld an ihrer Lage sind die Arbeitslosen selbst“.

Alice im Wunderland. „Der Bericht betrachtet Armutsrisiken erstmalig nicht als statische Größe, sondern als veränderbaren Prozess. Es geht um die Analyse der Wege in und aus Armut. Die vorliegenden Daten belegen eine positive Entwicklung der meisten Lebenslagen in Deutschland“, schreibt das Bundesministerium für Arbeit und Soziales.

Die Ministerin Ursula von der Leyen, CDU, schilderte die Entwicklung des Arbeitsmarktes positiv: „Die Einkommensungleichheit hat nicht zugenommen und wurde sogar gestoppt. Die Zahl der Kinder im Hartz IV ist gesunken. Deutschland liegt besser als der OECD-Durschnitt und steht auf Augenhöhe mit Frankreich und den Nierderlanden. Durch die Arbeit kann man die Armut stoppen. Die Bekämpfung der Jungendarbeitslosigkeit ist eine Erfolgsgeschichte und steht auf dem niedrigen Europa-Niveau. Der Anteil der jungen Menschen ohne Schulabschluss ist gesunken. Die Integration der Menschen mit Migrationshintergründen gelingt immer besser. Heute haben 40 Prozent der Migranten zwischen 30 und 35 Jahren ein Abitur (gegen 20 Prozent vor 30 Jahren). Erwerbsbeteiligung der Frauen, die aber sehr stark in Teilzeit zugenommen hat, ist im Berichtszeitsraum deutlich gestiegen. 25 Prozent der Frauen arbeiten Teilzeit. Man sieht auch in der Krise eine Zunahme der Ewerbstätigkeit der Älteren. Die Langzeitarbeitslosigkeit sank stetig nachhaltig und erreichte die niedrigste Rate seit der Einführung des Hartz IV. Seit 2007 sank diese um 40 Prozent.“

Fakt. Laut gegen-hartz.de hat die Bundesregierung den Armutsbericht verfälscht: „Die Aussagen im offiziellen Armutsbericht entsprechen nicht dem politischen Denken der schwarz-gelben Bundesregierung und wurden ganz einfach nachträglich stark abgeändert. Wir sehen wachsenden Reichtum und immer mehr Armut. Ganz besonders „unpassend“ erscheint uns die Aussage, dass das Privatvermögen der Reichen massiv weiter anwächst und die Einkommensspreizung immer weiter zunimmtAuch die Lohnentwicklung wird ganz einfach von der Regierung negiert. In dem Ursprungsbericht stand, dass während die Lohnentwicklung im oberen Bereich positiv steigend gewesen sei, seien die unteren Löhne in den vergangenen zehn Jahren preisbereinigt gesunken. Die Einkommensspreizung habe zugenommen.

Im Bericht könnte man auch lesen, dass eine solche Entwicklung „das Gerechtigkeitsempfinden der Bevölkerung “ verletzen würde und könne dazu „den gesellschaftlichen Zusammenhalt gefährden“. Fakten wurden weg radiert. Der Satz: „Allerdings arbeiteten im Jahr 2010 in Deutschland knapp über vier Millionen Menschen für einen Bruttostundenlohn von unter sieben Euro“ wurde einfach gelöscht. Vor allem die Ungleichverteilung von Arm und Reich störte den Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler, FDP, ganz gewaltig. Nach seiner politischen Auffassung würde die gesellschaftliche Spaltung in Deutschland nicht immer größer werden, auch wenn die Faktenlage eine ganz andere Sprache spricht.“

 Aus dem Jahre 2006 hatte „Die Arche“ eine Karte über Armustkinder veröffentlicht. Seitdem hat sich die Situation der Kinderarmut mit der Krise zugespitzt. Bereits im September 2012 schrieb die deutsche Presse, dass jeden Tag 105 Kinder ihren Eltern wegenommen werden. Wo sind die zwei Millionen Kinder, die in der Armut leben? Wieso wird es darüber nicht gründlich berichtet und die Rolle des Jugendamtes bei der Armutsbekämpfung nicht erwähnt?
Weiterlesen: http://german.ruvr.ru/2013_03_12/Armutsbericht-gefalscht-uber-zwei-Millionen-Armutskinder/

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